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Orthopädische Praxis

Josephsplatz 4

80798 München
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Fax.: 089 272 38 81
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Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag:
08:00 - 19:00 Uhr
Freitag:
08:00 - 13:00 Uhr
Orthopädie in
Schwabing

Dr. med. Christoph Hauschild
Dr. med. Markus Kellner
PartG mbB

Endoprothetik - Hilfe für beschädigte Gelenke

Eine Endoprothese (Kunstgelenk) ersetzt Gelenke im Körper, die dauerhaft abgenutzt oder zerstört sind. Diese Eingriffe werden in Deutschland über 400.000 Mal im Jahr durchgeführt. Bei uns steht die gründliche Überprüfung aller alternativen Behandlungsverfahren an erster Stelle. Erst wenn alle Alternativen und die Indikation genau überprüft sind, führen wir die Operation nach neuesten wissenschaftlichen Standards durch.

Endoprothetik

Endoprothetik

Unsere Praxis ist auf den Ersatz von Hüft- und Kniegelenken spezialisiert, wobei sowohl Erst- als auch Wechseloperationen durchgeführt werden. Das Vorgehen bei der Operation und auch die Art des Implantates werden individuell mit jedem Patienten besprochen.

Im Bereich der Hüfte wird über einen gewebeschonenden minimalinvasiven Zugang in der sog. AMIS - Technik (Anterior Minimal Invasive Surgery) operiert. Entscheidend ist hierbei nicht die Länge des Hautschnittes, sondern der gewebsschonende Zugang zur Hüfte. Es müssen keine Muskeln durchtrennt werden, man benützt den anatomischen Raum zwischen Muskeln, die lediglich zur Seite gehalten werden. Der Vorteil sind weniger Schmerzen, eine schnelle Erlangung der Gehfähigkeit, keine Schwächung der Muskulatur und eine hohe Stabilität der Hüfte. Lebensalter und Beschaffenheit des Knochens bestimmen, ob ein zementfreier, ein zementierter oder ein sog. hybrider (i. d. R. Gelenkpfanne zementfrei, Prothesenschaft zementiert) Gelenkersatz erfolgt.

Am Kniegelenk ist das Ausmaß der Gelenkzerstörung entscheidend. Es kommen sowohl Teilendoprothesen, als auch Totalendoprothesen zum Einsatz. Wie der Name bereits sagt, werden bei Teilendoprothesen nur Teile des Kniegelenkes ersetzt: am häufigsten die Innenseite des Kniegelenkes (Hemischlitten oder unikondylärer Schlitten), bei alleiniger Schädigung des Knorpels der Kniescheibe und / oder seiner Gleitfläche am Oberschenkel wird nur der Gelenkanteil zwischen Kniescheibe und Gleitlager (Retropatellarersatz) durch ein Kunstgelenk ersetzt. Vorteile hierbei sind der weitgehende Erhalt der natürlichen Bewegung des Kniegelenkes, schnellere Erlangung der  Gehfähigkeit und häufig eine normale Beweglichkeit des Kniegelenkes. Beim vollständigen Ersatz des Kniegelenkes kommen sog. Totalendoprothesen (Oberflächenimplantate) zur Anwendung. Die Gelenkflächen werden sparsam entfernt und durch das Kunstgelenk ersetzt. Diese Operation ist immer dann erforderlich, wenn fortgeschrittene Knorpelzerstörungen in allen Anteilen des Kniegelenkes vorhanden sind.